Arbeitsgemeinschaft Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen e.V.

Satzung des Vereins „Arbeitsgemeinschaft Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen e.V.“:

Stand 31.08.2016 

§ 1
Name und Sitz des Verein    

Der Verein führt den Namen "Arbeitsgemeinschaft Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen e.V.". Er hat seinen Sitz in Würzburg und ist dort im Vereinsregister eingetragen. Er verfolgt gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstige Zwecke" der Abgabenordnung.

§ 2
Vereinszweck

 Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung im Hinblick auf die Anwendung der Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen und ihrer Anwendungsfelder im Bereich der Jugendhilfe, Erziehung, im öffentlichen Gesundheitswesen. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:  

  1. Organisation und Durchführung der Aus- und Weiterbildung zur gruppenanalytischen Leitung von Kinder- und Jugendlichengruppen, z.B. in Kooperation mit den staatlich anerkannten Aus- und Weiterbildungsstätten für Gruppenanalyse.
  2. Förderung der Zusammenarbeit von Leitern gruppenanalytischer Kinder- und Jugendlichengruppen aus verschiedenen Anwendungsfeldern durch geeignete wissenschaftliche Veranstaltungen, z.B. durch jährliche Workshops, die von den PTK bzw. LÄK (Pychotherapeuten- bzw. Ärztekammer) zertifiziert werden.
  3. Sicherung und Erweiterung der Berufsausübungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Anwendungsfeldern der Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen durch die Kooperation mit Berufsverbänden, Fachgesellschaften und Behörden.  

§ 3
Gemeinnützigkeit der Vereinsaufgaben

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Die Mitglieder der Gremien des Vereins können für ihren Arbeits-  oder Zeitaufwand Vergütungen erhalten. Näheres bestimmt die Geschäftsordnung. (Der Umfang der Vergütungen darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins.)

§ 4
Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können natürlich und juristische Personen werden, die die Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen unterstützen und fördern wollen.

Zur Erlangung der Mitgliedschaft ist ein Antrag an den Vorstand zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung kann Ehren- und Fördermitglieder auf Antrag ernennen. Diese sind nicht stimmberechtigt.

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt mit dem Tod eines Mitglieds, durch Austritt und durch Ausschluss:

  • Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist zum Ende des Kalenderjahres unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist möglich.
  • Ein Mitglied kann durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden, wenn es gröblich oder vorsätzlich gegen die Interessen oder die Ziele des Vereins verstoßen hat. Das betroffene Mitglied kann innerhalb einer Frist von vier Wochen gegen den Beschluss des Vorstands schriftlich eine Entscheidung der Mitgliederversammlung verlangen. Über den endgültigen Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.
 

§ 6
Organe des Vereins

   Diese sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  § 7

Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das Hauptorgan des Vereins. Sie beschließt über alle Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich satzungsgemäß dem Vorstand zugewiesen sind. Sie kann dem Vorstand Weisungen erteilen. 

Aufgaben der Mitgliederversammlung sind: 

  • Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern
  • Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahresabrechnung sowie Entlastung des Vorstands
  • Wahl der Rechnungsprüfer
  • Wahl des Vorstands
  • Beschlussfassung über Fragen der Geschäftsführung des Vereins
  • Festsetzung einer Gebührenordnung
  • Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

§ 8
Einberufung der Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr durch den Vorstand einberufen. Die Einberufung muss schriftlich unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens vier Wochen erfolgen. Maßgebend ist das Datum des Poststempels/der E-Mail/des Faxes. Änderung oder Erweiterung der Tagesordnung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn dies von einem Viertel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird oder der Vorstand dies beschließt.

   

§ 9
Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Zur Satzungsänderung ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen aller anwesenden Mitglieder erforderlich. Das Gleiche gilt für einen Beschluss zur Auflösung des Vereins. Vertretung von nicht anwesenden Mitgliedern ist in keinem Fall zulässig.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen und vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.

§ 10
Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus einem ersten und zweiten Vorsitzenden und einem Schatzmeister. Jedes Vorstandsmitglied vertritt den Verein alleine. Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Gewählt ist, wer die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der stimmberechtigten Teilnehmer der Mitgliederversammlung erhält.

Der Vorstand kann nach Bedarf weitere Mitglieder kooptieren. Diese sind nicht stimmberechtigt.   

§ 11
Aufgaben des Vorstands  

  1. Der Vorstand vertritt den Verein und verfolgt mit allen dafür notwendigen Maßnahmen dessen Ziele.
  2. Der Vorstand ist für die Einhaltung aller Bestimmungen des Vereinsrechts, der Satzung und der Geschäftsordnung verantwortlich.
  3. Der Vorstand hat darauf zu achten, dass die Gemeinnützigkeit des Vereins erhalten bleibt.
  4. Einberufene Ausschüsse stimmen sich mit dem Vorstand ab.
  5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen mit einfacher Mehrheit. Über die Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen.
§ 12

Mitgliedsbeiträge

Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung bestimmt. Ehrenmitglieder bestimmen die Höhe ihres Mitgliedsbeitrags selbst.

  §13
Auflösung und Aufhebung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die ebenfalls steuerbegünstigte Körperschaft der D3G (Deutsche Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppentherapie), die es ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung der Gruppenanalyse mit Kindern und Jugendlichen zu verwenden hat.  

§ 14
Beanstandung von Satzungsbestandteilen7

Für den Fall der Beanstandung von Satzungsbestandteilen durch das Registergericht oder Finanzamt wird der Vorstand ermächtigt, die verlangten Änderungen vorzunehmen. Zugleich wird er verpflichtet, diese den Mitgliedern mitzuteilen.